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Gesammelte Gedanken einer schlaflosen Nacht Teil 2


| 31 May, 14:32


"Kinder sagen immer die Wahrheit" Aber Kinder wissen nichts. Was ich hier zu erklären versuche ist also niemanden etwas neues.
Am besten geht man durchs Leben, wenn man die Dinge, wenn es denn schon sein muss, höchstens als anders - unterschiedlich- differneziert. Jedes Adjektiv halte ich für Verfremdung der Sache.
Automatische Gedanken. Ja aber muss ich mir denn alles annehmen blos weil es von mir kommt? Das Ego trügt bis ins kleinste Detail. Es ergreift bei jeder Gelegenheit das Wort, um die unendliche Gier die sie hat zu stillen.
Disziplin ist etwas für Leute die nicht tun was sie wollen.
Die Kunst sich für etwas besonderes zu halten liegt darin, meinen zu wissen was besonders ist. Menschen die sich für sehr besonders halten haben irrsinnig große Feindbilder - Im Verhältnis zu ihrem gesellschaftlichen Stand.
Um zurück auf die Anerkennung zu kommen, anerkannte Menschen haben viele Feinde von denen sie nichts wissen, weil diese keine Anerkennung erfahren. Einige dieser Feinde fallen in den Momenten auf, in denen sie sich als besonders genug fühlen. Besonders genug um eben zuzuschlagen. Und genau das macht sie gewöhnlicher als ihnen lieb ist.
Man könnte meinen ich wolle hier jemanden veräppeln, jemanden einen Streich spielen - mich an irgendjemanden oder etwas rächen. Wer daran Gefallen findet möge sich der Illusion hingeben.
Wenn ich wollen würde hier etwas absolutes zu verfassen, dann könnte ich es nicht.
Der Hang zum besonderen, für das Fantastische, Außerordentliche, dass ist was uns geradewegs in die Unzufriedenheit treibt.
Würden wir uns verstehen müssten wir nicht kommunizieren. Wie steht einer zu sich der nicht mit sich selber redet?
Nur ein Narr hält es für nötig jemanden als Narren zu bewerten. Einem den es leicht fällt andere zu beleidigen hat womöglich zu viel oder zu wenig gedacht. Beides entstammt dem Hang zum Extremen.
Verrückt in einer Welt zu leben in der es einem an etwas fehlen kann.
Wir denken zu häufig linear oder zyklisch. Ich halte es für unwahrscheinlich, das dass für uns so komplex wirkende, so abstrakt zu erklären ist.
Proteste, Demonstrationen, Revolutionen sind Zeugen dafür, dass dieses vermeintliche wissen sich immer nur durch Gewalt manifestieren kann. "Der Mensch kann eben nicht nur gut sein" - Doch aber dafür müsste gut neu definiert werden.
Der Wissende reduziert sich auf das NUR. Der Weise erkennt, dass er erlebt. Erleben - das Erlebte fällt mir aus welchen Grund auch immer zu. Wie man darüber denkt, entscheidet man umso freier, desto weniger man das Erlebte als etwas persönliches nimmt.
Das Persönliche ist im übrigen nichts weiter für mich geworden, als der Affe im Kopf der ständig nach Aufmerksamkeit schreit. Ignorieren hilft da dem weiter der ihm länger gut zuhört und seiner Worte erinnert. Man stellt rückblickend fest, dass es nie so schlimm oder gut gekommen ist wie "man"(der Affe) es sich ausgemalt hat. Es kommt auch nie so wie dieser Missgönner und zugleich Verführer es einen verheißt. Auf ihn zu hören kommt mit dem Ratschlag eines schlechten Freundes gleich. - Man wird im guten wie im schlechten enttäuscht.
Ich Frage ungern nach Hilfe so wird man hier ja auch erzogen. Im erwachsenen Alter wird einem die Hand ausgestreckt für mannigfaltige Hilfsangebote. Ich halte die Deutsche Erziehung und Gesellschaft im Jahre 2019 für subtil und zynisch.In einem meines erachtens menschenunwürdigen Leistungs und Bewertungsssystems, dass durch gezielt provozierte Selektionssvorgänge, die daraus entstehenden prototypen von Menschen ausbeutet. Der Mut und die Lust auf Veränderung wird durch Phrasen wie "woanders ist es noch schlimmer" weitestgehend erfolgreich erstickt.
Wenn ich nicht ich wäre würde ich nicht auf mich hören. Auf wem soll man denn hören, wenn man sich selbst nicht versteht, geschweige denn seine Spezie oder überhaupt den Raum in den man sich zu befinden meint.
Das Gesetz der Anziehung, nichts mystisches Kausalketten sind nicht nur zu interpretieren, sondern auch beobachtbar. das bedeutet allerdings nicht, das es mir geholfen hätte.
Es sind die kleinen Dinge im Leben die zu großen Leid führen. Weil einer zu extrem ist verliert er die Übersicht. Das große entstammt dem kleinen wie Umgekehrt. Es kann nicht gelingen nur eines zu Umsorgen.




Kleine Glücksschule

31 May, 14:32