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Gesammelte Gedanken einer schlaflosen Nacht Teil 3


| 31 May, 14:07


Ungleichgewicht steht im Absoluten wie Wissen absolut ist. Alles weist daraufhin nach Ausgleich zu streben, also kann uns nur der Glaube retten. Nur er lässt neben dem Rationalen das Irrationale zu. Es gruselt mir davor wie verblendet ich werden könnte würde mir jemand ernsthaft das Gefühl vermitteln zu verstehen.
Wer das Lob eines Fremden mehr schätzt als das seiner Freunde, der zweifelt an dieselbigen.
"Ich mache alles was ich ebenfalls erwarte"- Immer wieder wird einer der danach lebt anecken. So jemand kann sich nur im Weg stehen da er sich im absoluten Recht fühlt vergrault er die anderen, - ihm bleiben Gleichgesinnte. Tristesse Gleichheit - Gleichgültigkeit - Tod.
Wenn man einen Handlungsstrang verfolgt, dann wird man zumeist erst nach einiger Zeit auf "Erfolge" als auch "Niederlagen" zurückblicken. Ambitionsgeleitete Menschen führen meist ein solches Leben. Erfolg und Niederlage halten sich in Waage. Dennoch die Dimensionen beider werden ebenfalls größer. Ein Motivationsgeleiteter Mensch verfolgt ständig Bilder - die niemals wie jeder menschlicher Gedanke zu 100% die Realität wieder geben können. Enttäuschungen sind vorprogrammiert. Alles läuft darauf hinaus, dass ein solcher Mensch auf eine Vergangenheit zurückblickt, die einem Stammbaum gleicht dessen Abzweigungen sich im Nichts verlaufen. Das ist es, dass es wirklich bedeutet ein niemand zu sein. Jemand der sich für nichts Zeit genommen hat hat bleibt wie ungeboren. - Die wenigen und oberflächlichen Erfahrungen mit allerlei Dingen bleiben formlos und unnütz.
Was ist schöpferisch? All das, jenes dazu treibt über eigene Überlegungen verändert zu werden. Allerhand körperliche, sportliche, kreative, literarische, spirituelle, Aktivitäten. Kurzum all das das bei dem der Fokus auf einer Entwicklung, anstatt auf den reinen Konsum einer Sache liegt.
"Wozu leiden?" - Wozu Glück? Den Dingen gaben wir Namen und Interpretationen die sie nicht sind. Wir wissen nicht einmal ob sie sind. Gehen wir einmal davon aus - sie sind. Dann ist es ihnen Erfahrungsgemäß egal wofür wir es halten. Erst diese Einsicht macht tatsächlich Handlungsfähig.
Wir weinen weil einer von uns gegangen ist nur weil wir egoistisch genug sind, diesen Menschen nicht mehr erleben zu dürfen, über dessen weiteren möglichen verbleib wissen wir nicht einmal, -ob er befreiend oder eben schrecklich wäre. Es ist so wie ein Kind das eines seiner Lieblingsspielzeuge abgenommen bekommt. Heuchlerisch.
Wer das Theater einmal erkannt hat. Das der Massen, der Gesellschaft, Institutionen, westlicher Moral, Freundeskreis/Familie, gar zuletzt das Theater mit sich selbst. Der wird es immer schwerer auszublenden wissen. Ich denke das dieses "Erwachen" in gleichen Maßen heilbringend wie zerstörerisch sein kann.
"Ja weiß ich doch" - hört man sich selbst und andere sagen. Wieso passiert dann nicht das logisch daraus folgenden? Menschen (der Geist) sind Kausal und Akausal.
Der menschliche Körper samt Materiellen Inhalt ist Kausal. Sein Geist ist Akausal und Kausal.
Stolz - Freiwillig angelegte Scheuklappen.
Eine Mutter die ihr Kind behütet, macht das weil sie gezwungen oder aus gefallen die Rolle der Mutter annimmt. Aber nicht weil sie ein Kind hat. Das wäre beleidigend gegenüber aller die eines adoptieren. Und ignorant gegenüber derer die ihre Kinder vernachlässigen - gar schlagen. Die Wertung beiseite ist hierbei doch der Kern, dass die Beweggründe immer aus Gefallen oder Zwang rühren. Beide Beweggründe scheinen Banal.
Sich Zeit zu nehmen bedeutet lange nicht sich einer Sache widmen. Doch wofür soll man sich dann Zeit nehmen?
Einer der Gründe im Äußeren sucht desillusioniert man am besten indem man mitspielt und immer mehr Gründe nennt. Wenn die Hoffnung dadurch endlich stirbt, sollte man sich auf die Schulter klopfen können - in der Gewissheit jemandes Leben auf lange Sicht verbessert zu haben.
Das menschliche Mitteilungsbedürfnis ist größer als zum Leben nötig. Der Output ist schnell im Internet zu finden. -Ich spreche mich nicht frei.
Etwas zu 100% wissen zu meinen - die Verschwörung der Dummen.
Ich bin derweil unglücklich verliebt, es tut aber nicht so sehr weh, weil ich von Anbeginn alle Ausgänge als möglich betrachtet habe. (Ein paar Wochen später: "Ich kenne den Ausgang mittlerweile.")




Kleine Glücksschule

31 May, 14:07