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Kleine Glücksschule (Teil 3)


| 31 May, 14:26


Offene Fragen. 1.Kann ich jemanden seine Andersheit lassen ohne mich darüber zu ärgern? 2.Distanziert sich mein Selbst oder tut es mein Ego, um sich, damit möglicherweise zu identifizieren? 3.Stehe ich aus Akzeptanz bei den Dingen oder aus Kritik? 4.Ist was mir missfällt wirklich des Missfallens würdig?
Das der Mensch ins Unreine mit sich gekommen ist, das liegt mit unter auch daran, dass er sich die im alltäglichen derzeit unvermeidlichen, aber im Grundsatz neu zu überdenkenden Werte mit denen er gemessen wird, zu Herzen nimmt. Wir wissen heute längst nicht alle diese Werte zu vermeiden aber der Umgang - Ein hoher Abstand zu ihnen, sollte unterrichtet werden.
Der Wert eines Menschen worin liegt er wenn nicht in uns selbst? Sind wir uns selbst wertvoll - dann behandeln wir auch andere so.
Ich glaube fest daran, dass wenn wir uns einander annehmen und Jenseits von Bewertungskriterien außerhalb unseres inneren Wertes denken, dass sich das menschliche zusammenleben verbessert.
Es gibt keine wichtigen Dinge zu suchen oder zu erreichen. Alles das man benötigt um "JA" zum Leben zu sagen, ist bereits vorhanden. Dieses "JA" muss ein ehrliches sein. Sich die weiter oben gestellten Fragen zu beantworten, kann dabei helfen.
Nur wer "JA" zum Sein - zum Leben sagt, der kann Lösungen entwickeln, der kann erkennen was notwendig, was wirklich ist.
Es gibt nicht diesen einen bestimmten Weg, oder diese eine bestimmte Richtung, nicht die eine Denke, Tätigkeit, Person, die einen dann unbedingt zur Erfüllung bringt oder sie einen aufzeigt. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Alles woran, womit man sich identifiziert um zur Harmonie zu gelangen ist unnötig da es einem durch die Identifikation genommen werden kann. Gerade da, wo es ungemütlich oder nüchtern ist, ist sie am einfachsten wahrzunehmen. Darum gibt und gab es immer schon Asketen. Ein bewusster Verzicht (Vorsicht vor Identifikation durch Verzicht) kann sehr hilfreich sein, zum wahren Kern des Seins zu kommen. Am besten wirkt mir der Verzicht ohne ihn vor mir oder anderen zu thematisieren.
Lassen wir uns doch einfach in Ruhe, wenn wir erkennen das wir unterschiedlich sind. Das wird dazu beitragen Gemeinsamkeiten zu finden, wie den Wunsch nach Ruhe, für den wir alle für uns und jeden einstehen sollten. Aber wie soll jemand - jemanden IN RUHE, - also in der ihn seinigen Ruhe lassen wenn man selbst nie IN RUHE war? Ruhe vielleicht nicht mehr kennt so wie sie ist?
Ich war, bin und kann ein Mensch sein der sich dem negativen hingibt. Man siehe meine Gedichte oder meine ersten Veröffentlichten "Gedanken". Ich nehme das an und umso mehr es angenommen ist, umso weiter wendet es sich von mir indessen als negatives ab.
Darum empfehle ich jeden sich selbst zu umarmen, dafür zu bedanken, dass zumindest man selbst sich immer zur Verfügung stand, auch wenn man die Selbsthilfe selten - oder bisher nicht angenommen hat.




Kleine Glücksschule

31 May, 14:26