Grüß Gott


| 22 July 2020, 2:56 - 2020 | 284


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Grüß Gott

Draussen regnets ich guck aus dem Fenster,
in die Welt rein - alles hat sein Preis,
tragt eure Marken, esst totes Fleisch,
in meinen Puppillen seid ihr wie Gespenster,
jenseits vom freien Willen Laborratten - Produkttester,
ohne es zu merken, ziehst du deine Ketten fester,
kontrolliert von Anzügen und Krawatten,
der Kunde ist König stets die Nummer eins,
doch frisst die Schlange ihn nur als letzter,
nimm dein Regelheft für mich gibts keins,
ich kann das - nie versteht einer was du meinst,
nicht mehr hören,
kein wunder - wenn du selbst nicht genau weißt,
warum du heute schon wieder über alles weinst.
Klammerst dich an irgendwelche Facetten,
verloren in den Strömungen keiner kommt dich retten,
verpestest dir dir Morgenluft mit Zigarretten,
wir kamen gemeinsam aus den Wäldern,
jetzt leben wir gemeinsam in den Städten,
registriert im Weltverzeichnis, absolut Alltagsweise,
keiner weiß anzufangen wohin mit dieser Scheiße,
zeigen mit den Finger auf Probleme wir sind weise,
während ihr durch eure Gassen wie Geier kreist,
Freunde sucht auf die ihr sowieso scheißt,
mach ich eine mentale Reise, ertrage meine Schuld,
ich halt das für eine progressivere Idee,
bin mir mein eigener Meister ein eigener Kult,
komm mit dem Winde bis ich verweh,
wenn ich durch deinen Kopf wie durch die grauen Straßen geh,
in deine Seele reinkotz, denn es ist ätzend was ich in dir seh,
dann bin ich darauf stolz, und du hältst was du von mir halten sollst,
codiere mich bis ich dir im negativ zeige, dann kannst du erkennen,
rotiere dich bis du mir inspirativ dienest, jetzt lernst du mich kennen,
ich schöpfe aus dir es ist tief, davor kannst du nicht wegrennen,
die Wege vor dir sollen bröckeln, deine Realität zerspringen,
ich bin die Antwort, auf die Frage wohin wir kommen wenn wir gingen,
ich hab schon längst gewonnen ein ganzes Paradis lebt in mir drinnen,
während deine Knochen im eisernen Topf in den Höllen brennen,
nimmst du dir daran noch den Sinn, angebunden die Wahrheit daneben,
überall von dir selbst gegeben, kannst dich nicht dagegen stämmen,
du kannst schreien, schlagen, du kannst flehen, betteln, flennen,
die Gegenwart wird dich zerlegen, der Wahrheit musst du dich ergeben,
erst dann darfst du nach neuen streben, ich bin hier als Weckschrei,
ich bin alles meine Worte sind nur ein kleiner minimaler Teil,
jetzt wirst du erfahren mehr als nur sehen, folge mir sei mit dabei,
werde wieder alles trag die Last mehr zu sein als blos Unfrei,
aber sei dir gewiss du verlierst dein heiligen Schein,
und die Dinge werden wieder Dinge sein.

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