Überlegungen zu einem der nicht an sich glaubt.


Einer der nicht an sich glaubt...


*Wenn jemand nicht an einen glaubt, wie soll man ihm dann helfen können? Wenn jemand nicht an sich glaubt dann kann er sich nicht selber helfen.
Jemand der nicht an sich glaubt kann auch niemand anderes glauben, da selbst wenn er es versuchen würde, er durch den fehlenden Glaube an sich selbst, 
nicht dazu in der Lage ist, den auferzwungenen Glaube aufrecht zu erhalten. 
Einer der ständig im Äußeren Gründe seines Scheiterns sucht, der wird sie immer zu bestätigen wissen. Zu groß wird ihm die Abscheu davor, die Ignoranz
fallen zu lassen. Das Leid wird als unveränderliches im Äußeren liegendes abgetan, um sich in eine vermeintliche Opferrolle zu begeben aus der es kein Entkommen gibt. 
Diese Opferrolle ist einzig und allein darin begründet, dass dieser Jemand davon überzeugt ist zu wissen, dass schlechte finanzielle, familiäre, partnerschaftliche etc. Situationen davon abhingen, was in der eigenen Wirklichkeit, also der Wahrnehmung geschieht. 

*Wissen ist endgültig und beraubt die Fähigkeit, die Möglichkeiten der eigenen Wirklichkeit wahrzunehmen. Glaube hingegen eröffnet Perspektiven und Freiheit.
Damit ist kein spezieller Glaube gemeint, sondern der Glaube an sich - der Vorgang des Glaubens. Der Glaube an einen selbst ist allerdings unverzichtbar für ein Leben
in Balance. 

*"Glaube heißt nicht Wissen" - lautet der Satz jener die im Leben nichts mehr zu erwarten meinen und durch allerlei, seien es auch freudige Ereignisse, 
nur enttäuscht werden können. Ich persönlich Glaube ja, dass sie das tun, um den in ihren Augen freudigen kopflosen Träumer - genau so unglücklich zu stimmen, 
wie sie es andauernd sein müssten. Missgönner eben. 




 

 

 

 

 

 

 

 







 

 

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