Überlegungen zu einem der nicht an sich glaubt II.


Einer der nicht an sich glaubt II.

*Ich spreche vom Prinzip des Glaubens, die religiösen denken vielleicht manches, dass einen anderen wirr erscheint. -Doch ist es so, dass auch diese Vorstellung eine von vielen Möglichkeiten ist, - gesteht man sich erst ein, dass wir nichts zu 100% wissen. Im Endeffekt möchte ich darauf hinaus, das ein Religiöser auch erst dann durch seinen Glauben gefährlich wird, wenn er ihn zu wissen meint. Er ist dann überzeugt. Das Wort Überzeugung leuchtet hier ein, lässt aber nicht zu, den Vorgang zu betrachten wie er ist. Darum - alles Wissen führt in letzter Konsequenz zur Gewalt. Ich betrachte es als meine Aufgabe den Schleiermantel des Wortes "Wissen" zu entreißen, um es als nichts weiteres als Überzeugung zu entlarven. Wenn ich nur das Wort Überzeugung nützte, würde der Vorgang den ich zu beschreiben versuche verdeckt bleiben.

*Wenn einer meint er weiß wie man etwas in Ordnung bringt, dann gilt die Handlungsmaxime - der Zweck heiligt die Mittel.

*Ich bin mir sehr wohl der Paradoxie bewusst, die mitschwingt und mitschwingen wird, während ich schreibe. Man kann mir vorwerfen ich würde es nicht besser wissen. Wer diesen Vorwurf der wahr ist nicht auszublenden weiß, wird hier nichts finden können. Ich empfehle sogar gar nicht erst weiter zu lesen.

*Jegliche Angst löst sich in den Moment auf indem die Hoffnung stirbt. Warum? Weil die Hoffnung nichts weiter war und ist als der Nährboden für Alternativen. Ein ausgelieferter hat nichts mehr zu befürchten.

*Gewiss Glaube erzeugt auch Angst, nur durch Glaube können Gut und Böse koexistieren. Darum ist einer der zu wissen meint der Wahrheit ferner als der schwachsinnigste Träumer.

*Die Dinge sind eben nicht wie sie sind sondern immer nur das was wir gegenwärtig aus ihnen machen. Traurig das wir uns gegenseitig so behandeln. Das einige von uns sich selbst so behandeln.

*X. Der mir ein sehr guter Freund ist, kommt nicht drumherum mir meine Zuversicht nehmen zu wollen. Er tut das für sich für seinen Traum, ich kann ihm ihn nicht erfüllen. Auch wenn er einer der ehrlichste Menschen ist, die ich kennen darf.

*Es fällt nur einem die Decke auf den Kopf der sich nicht selbst zu beschäftigen vermag. Also jenen die nicht an sich glauben, einschließlich derer die meinen zu wissen an sich zu glauben.

*Letztendlich versteht das nur einer dessen Hoffnung zeitweise erlischt ist, der sich danach nie wieder eine neue genommen hat.

*Wer etwas anerkennt der hat sich der Wahrheit ein Stückchen mehr entfernt. -Es gibt nichts anzuerkennen. Etwas anzuerkennen bedeutet, dass man etwas als durch - erkennen zu - ordnen um an - maßende Behauptungen darüber als Wahrhaftigkeit zu verkaufen, um daran das eigene Ego im glanze eines fremden Werkes strahlen zu lassen. -Da stehen dann die anderen wissenden applaudierend neben, um durch ihr bestätigendes Verhalten Zugehörigkeit zu empfinden. Häufig gehen solche "wissende" mit einen riesen Ego durch die Welt.

 

 

 

 

 

 

 







 

 

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